Vernetztes Wohnen

Märkte & Unternehmen

Frankfurt am Main,  23. April 2015


Trendreport Smart Cities erwartet reale Umsetzung bis zum Jahr 2030

Trend-Thema Smart City: Die Optionen einer vernetzten Stadt eröffnen vielversprechende Standortchancen für Deutschland und Europa. Das ergab eine Umfrage des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V., Frankfurt am Main, unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen.

Knapp zwei Drittel (62 Prozent) glauben, dass Smart-Cities-Technologien die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken werden (63 Prozent). Rund ein Viertel (26 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass mit dem Trend zu Smart Cities mehr Arbeitsplätze entstehen. Dass die deutsche Industrie zum Leitanbieter für Smart-Cities-Technologien werden kann, davon sind 24 Prozent davon überzeugt. In dieser Frage unentschieden sind knapp zwei Drittel (62 Prozent). Die Innovationskraft Deutschlands gründet nach Meinung der Befragten hauptsächlich auf dem hohen Ausbildungsniveau (71 Prozent), dem Systemdenken von Ingenieuren (61 Prozent) und der guten Vernetzung von Unternehmen und Hochschulen (48 Prozent).

Die reale Entstehung von Smart Cities in einem volkswirtschaftlich bedeutenden Umfang erwartet die Mehrheit der Befragten (67 Prozent) bis spätestens zum Jahr 2030. Die größten Aufgaben auf dem Weg zu Smart Cities liegen in den Bereichen Mobilitätskonzepte (65 Prozent), Energie-Infrastruktur (59 Prozent), Verkehrs-Infrastruktur (48 Prozent) und IT-Sicherheit (44 Prozent) sowie der branchen- und technologieübergreifenden Zusammenarbeit (39 Prozent).

Am stärksten vom Trend zu Smart Cities profitieren werden nach Ansicht der Experten vor allem die Branchen und Bereiche Gebäudetechnik (65 Prozent) und Elektrotechnik (58 Prozent), Energieversorger (46 Prozent), die IKT-Branche (40 Prozent) und Verkehrsunternehmen (39 Prozent).

Die kostenpflichtige Studie ist erhätlich beim VDE.