Vernetztes Wohnen

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Berlin,  23. November 2016


Share Economy in der Wohnungswirtschaft: Quartiersangebote haben Tradition

Service-Angebote im Sharing-Modell haben in der Wohnungswirtschaft Tradition: Im Ergebnisbericht „Share Economy in der Wohnungswirtschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin, stellte sich heraus, dass mit 71 Prozent der 2.000 befragten Wohnungsunternehmen beispielsweise Mieter- und Gemeinschaftsgärten inklusive Infrastruktur anbieten. Auch gemeinschaftliche Wohnformen (51,1 Prozent) und die gemeinsame Nutzung von Veranstaltungs- und Gemeinschaftsräumen (62 Prozent) sei weit verbreitet. Im Angebot stünden auch Mobilitätsangebote wie E-Car-Sharing oder E-Bike-Verleih.

Axel Gedaschko, Präsident der Wohnungswirtschaft GdW: „Aktuell wächst eine Generation heran, die mit einer internetbasierten Organisation des Zusammenlebens sehr vertraut ist. Für die Wohnungswirtschaft und die Gesellschaft insgesamt hat der ‚Sharing-Trend‘ positive Effekte: Nachbarschaften vor Ort werden durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt und bezahlbares Wohnen, insbesondere für einkommensschwache Haushalte, unterstützt.“

Hintergrund der Online-Befragung: Im Rahmen des Forschungsprojektes „Nachhaltige Konsummodelle der Share Economy in der Wohnungswirtschaft“ (KoSEWo) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erforschen die Fachhochschule Erfurt und die Bergische Universität Wuppertal Entwicklungen, Potenziale und zukünftige Trends von Share-Economy Angeboten und Innovationsprozessen in der Wohnungswirtschaft. Dazu wurden im Frühjahr 2016 die in den Regionalverbänden des GdW organisierten Wohnungsunternehmen nach dem Ist-Zustand befragt.

 

Bild: Axel Gedaschko, @ GdW