Vernetztes Wohnen

Forschung & Entwicklung

Berlin,  13. März 2019


Neue Einstellung zum Altern: Generation 65+ erwartet neue Ansprache

Alterns-Betrachtung aus Sicht der Zielgruppenansprache: Die Generation 65+ erwartet von Unternehmen und Marken eine positive Sicht auf das Altern. Ihr Anspruch an die Industrie: Vermittlung eines Positiv-Bildes in Produkten und Leistungen. Der Grund: Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden, verbinden mit dem Altern einen größtenteils positiven Prozess. Zwei Drittel der Befragten über 70 Jahre betrachten Altern als Wachsen, Reifen und zur Ruhe gelangen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Truth about age“ von Truth Central der McCann Worldgroup, in der 24.000 Menschen aller Altersgruppen in 28 Ländern zum Phänomen des Alterns und ihrer Einstellungen dazu befragt worden sind. Rodney Collins, Regional Director Truth Central EMEA: „Unsere neue Studie zeigt, dass die Einstellungen der Menschen zum Thema Altern sich positiv verändern und die Menschen erwarten, dass Unternehmen und Marken eine positive Rolle dabei spielen."

Die Studie gilt als Kompass für alle Branchen. Sie verfolgt das Ziel, mit Missverständnissen über das Altern aufzuräumen und alle Zielgruppen besser anzusprechen," sagt Stephanie Heuser, Director Strategy, McCann Health Deutschland. Altern sei nicht nur für die Alten und Leben nicht nur für die Jungen. So befänden sich Menschen, die den Tod am meisten fürchten, in ihren Zwanzigern, und die Menschen, die am meisten über das Altern nachdenken, in den Dreißigern. Hingegen seien Menschen, die sich am wenigsten über das Altern sorgen, in der Generation 70+ zu finden. Fazit: Das biologische Alter ist kein Gradmesser für persönliche Einstellungen über das Altern.

Aus diesen Erkenntnissen lassen sich fünf einstellungsorientierte Gruppierungen ableiten: Die „Ageless Adventurers“ sehen das Altern als eine Reise mit grenzenlosen Möglichkeiten und persönlicher Weiterentwicklung. Die „Communal Caretakers“ betrachten Altern als eine Zeit des Hineinwachsens in eine Gemeinschaft und der Bereicherung durch persönliche Beziehungen. Für die „Actualizing Adults“ ist das Altern ein Prozess des Erlernens, Verantwortung zu übernehmen. „Future Fearers“ hingegen fürchten sich vor dem Altwerden und betonen die Risiken. „Youth Chasers“ zählen zu der Gruppe, die das Altern als unbedingt vermeidbaren Niedergang ansehen und sich bemühen, dagegen anzugehen.

Alle Gruppen vereint der Wunsch, dass Marken und Medien verbindende Brücken bauen, um den Austausch zwischen jüngeren und älteren Generationen zu fördern.  


Bild: @ Truth Central