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Berlin,  17. Dezember 2015


Bundesärztekammer erlaubt Fernbehandlungen in sieben Optionen

Jetzt ist der Weg zur telemedizinischen Versorgung legalisiert: Das generelle Verbot für Fernbehandlungen ist laut Berufsordnung der Ärzte in bestimmten Fällen aufgehoben.

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat den Paragraph 7, Absatz 4 der Musterberufsordnung (MBO) konkretisiert und sieben Szenarien zur Fernbehandlung festgelegt. Mit der MBO vereinbar sind u. a. Telekonsile zwischen Ärzten, bei der ein beteiligter Mediziner unmittelbar in die Patientenbehandlung eingebunden ist.

Legitim ist auch die Telediagnostik, bei der der Arzt während der Patientenbehandlung eine diagnostische Zweitmeinung von einem Kollegen via Datenleitung einholt, beispielsweise im Rahmen von Teleradiologie-Netzwerken.

Ebenfalls als unproblematisch gilt das Telemonitoring von Patienten mit Herzschrittmachern oder bei der Blutdruckmessung.