Spezial: eHealth

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Berlin,  24. März 2015


Neue Fördergeld: „Medizinische Lösungen für digitale Gesundheitsversorgung“

Medizintechnik wird digital – neue Wege in der Gesundheitsversorgung lautet die Devise aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – und gibt den Startschuss frei für die Förderrichtlinie „Medizinische Versorgung für die digitale Gesundheitsversorgung“. Initiiert im November vergangenen Jahres läuft die Einreichungsfrist für Projektskizzen noch bis zum 30. Juni 2015. Sie können an den Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH adressiert werden.

Die Fördermaßnahme richtet sich „vorrangig an industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen marktfähigen medizin-technischen Lösungen angestrebt wird“. Ziel sei es, digitalgestützte Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen zu initiieren, die die Patientenversorgung und die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems gleichermaßen verbessere.

Förderfähig sind unter anderem Verbundprojekte branchenübergreifender Konsortien zwischen Unternehmen der Medizintechnik und der IT-Branche; Verbundprojekte, die sich therapienah an Versorgungsketten ausrichten sowie solche, die vorwiegend am Standort umgesetzt werden und die Position der beteiligten Unternehmen am Markt stärken. Im Fokus stehen auch explorative wissenschaftliche Vorprojekte zum Themenkomplex „Digitale Therapien“.

Die Förderrichtlinie leitet sich aus den Handlungsempfehlungen des Nationalen Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“ ab und nimmt Bezug auf die Digitale Agenda der Bundesregierung. Sie ist Teil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung sowie des Gesundheitsforschungsprogramms.