Spezial: eHealth

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Düsseldorf,  14. Januar 2019


apoBank kündigt digitale Plattform für den Gesundheitsmarkt an

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank), Düsseldorf, will in den Dienstleistungssektor abseits des Bankgeschäftes einsteigen. Apo-Chef Ulrich Sommer plant den Eintritt in den digitalen Gesundheitsmarkt. Er kündigte auf dem Gesundheitspolitischen Jahresauftakt im Januar 2019 an, eine digitale Plattform für den Gesundheitsmarkt zu offerieren. Dort würden neue Dienstleistungen und Produkte gebündelt.

Die Plattform soll Dienste für Heilberufler anbieten. Erste Ergebnisse sind für Mitte des Jahres geplant. Sommer: "Wir haben uns entschlossen, den Wandel aktiv und im Sinne unserer Kunden und Mitglieder zu gestalten und als Branchenkenner künftig auch Dienstleistungen auf dem Gesundheitsmarkt anzubieten, von denen wir wissen, dass der Heilberufler sie braucht."

Erste "Non-Banking-Angebote im Gesundheitsmarkt" hatte die apoBank im Jahr 2018 realisiert. Es hatte das Kompetenzzentrum apoHealth ins Leben gerufen. In ihm sollen digitale Services entstehen, die Heilberufler in der Zukunft bei der Berufsausübung unterstützen. Erste Handlungsempfehlungen und praktische Hilfestellungen für die digitale Grundausstattung einer Praxis wurden bereits veröffentlicht.
Ein weiteres Projekt entstand in Kooperation mit der Zahnärztlichen Abrechnungsgenossenschaft: Gemeinsam gründeten sie das Unternehmen Zahnpraxis der Zukunft GmbH. Die neue Gesellschaft arbeitet an der Entwicklung eines Modells einer innovativen Zahnarztpraxis, die nach den neuesten Erkenntnissen der Zahnmedizin und Praxisführung organisiert ist und an den Bedürfnissen der Zahnmediziner ausgerichtet sein soll.