Spezial: BGM

Spezial: BGM

Hamburg,  12. Dezember 2017


UKSH erhält als erstes Klinikum eine BGM-Zertifizierung

Gesundheit als Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit der Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein: Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat für sein im Haus etabliertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als erstes Klinikum Deutschlands eine TÜV-Zertifizierung erhalten. Sie bescheinigt dem Klinikum die dauerhafte Einhaltung und Umsetzung definierter Grundsätze zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten.

Das UKSH hatte die Einführung des BGM im Jahr 2013 als dreijähriges Projekt initiiert. Anspruch war, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz langfristig zu erhalten und zu fördern. Seit Januar 2016 ist es fest im Unternehmen etabliert und in alle Bereiche und Prozesse eingebunden.

Die Umsetzung orientiert sich an der „Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung“, welches das UKSH unterzeichnete. Die Grundsätze wurden in den Leitlinien, in der Unternehmensphilosophie und in der Arbeitsorganisation verankert. Sie sollen den Beschäftigten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitsanforderungen und eigenen Fähigkeiten bieten.

Konkret verpflichtete sich die Unternehmensleitung, bei allen Entscheidungen gesunderhaltende Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen. Die Führungskräfte wiederum fördern und fordern mit ihrem Wissen und Handeln die Gesundheit der Beschäftigten. Die einzelnen Mitarbeiter sehen sich in der Pflicht, eine eigene Fürsorge für das Arbeitsumfeld, für sich selbst und für die Kollegen zu tragen.

Für die weitere Zukunft plant das UKSH die kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitsmanagementsystems. So soll beispielsweise das Thema Gesundheit mit angemessenem zeitlichen und finanziellen Aufwand in den Arbeitsalltag jedes Mitarbeiters integriert werden. Ein weiteres Ziel ist die Förderung einer gesunden, partnerschaftlichen und wertschätzenden Unternehmenskultur.