Spezial: BGM

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Köln,  05. Juli 2018


Studie belegt positive Effekte von dynamischen Arbeitsplätzen

Der höhenverstellbare Schreitisch am Arbeitsplatz war gestern – heute sind im Büro bewegungsfördernde Arbeitsstationen gefragt: Entsprechende Angebote werden gut angenommen und positiv bewertet, fanden das Institut für Arbeitsschutz (IFA) und die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) in einer gemeinsamen Praxisstudie mit der Deutschen Telekom heraus.

Untersucht wurde eine Gruppe von 30 Beschäftigten des Unternehmens über einen Zeitraum von sechs Wochen. Dr. Rolf Ellegast, stellvertretender IFA-Leiter: „Marktübliche Konzepte zur Bewegungsförderung verknüpfen die Schreibtisch- und Computerarbeit mit leichten Radfahrbewegungen. Unsere Studienergebnisse zeigen, dass diese bewegungsfördernden Arbeitsstationen tatsächlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.“

In der Studie konnte beispielsweise nachgewiesen werden, das Energieumsatz und Herzfrequenz der Testpersonen an dynamischen Arbeitsplätzen statistisch signifikant höher waren als bei normaler Arbeit im Sitzen. Ellegast: „Die WHO fordert zur Gesunderhaltung von Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate bis intensive Aktivität pro Woche. Diese Forderung erfüllen die Probanden, wenn sie die untersuchten Arbeitsstationen täglich gut eine Stunde nutzen.“