Spezial: AAL

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Berlin,  30. September 2016


Smart Building: Zuhause-Plattform für Wohnen, Pflege, Bau & Hotellerie gestartet

Gebäude in Echtzeit verwalten, Komfort erhöhen und Energie einsparen – so einfach und so realistisch kann eine Smart Home-Lösung für Wohnungsunternehmen, Vermieter, Verwalter und Eigentümer aussehen. Aber auch Planer, Projektentwickler, Bauträger, Errichter und Betreiber von Pflege- und Altenheimen oder Carehotels profitieren von der so genannten „Zuhause Plattform“ (ZP) des gleichnamigen Berliner Unternehmens.

Die speziell aus der Wohnungswirtschaft und für die Immobilienbranche entwickelte Systemlösung ZP-EcoSystem stellt nach Aussagen des Gründers und Geschäftsführers Jan Frederik Harksen eine intelligente Kombination aus Ge-bäudetechnik und Online-Portal zur Verwaltung, Mieter- und Dienstleis-ter-Kommunikation dar.

Bestehend aus drei Hauptkomponenten im Gebäude – den so genannten ZP-Hausserver, ZP-Hausadapter und ZP-Wohnungsadapter – bietet das Sys-tem den Verwaltern eine aus der Ferne steuerbare Echtzeitverbindung zu den einzelnen Liegenschaften, der installierten Gebäudetechnik und den zu verwal-tenden Wohnungen. Ermöglicht wird der Zugriff durch das ZP-Verwalterportal, das gleichzeitig auch zur Online-Mieterkommunikation dient. Die Mieter haben dafür in ihren Wohnungen einen ZP-Wohnungsadapter installiert, über den sie Anliegen und Zustandsmeldungen direkt an den Verwalter senden können und gleichzeitig über die ZP-Zusatzkomponenten den aktuellen Wärme- oder Energieverbrauch eigenständig einsehen und regeln sowie die Haustür- und Klingelanlage per Video-Gegensprechanlage mittels ZP-Hausadapter bedienen oder weitere Services rund um die Wohnung nutzen können. Der ZP-Hausserver ermöglicht die zentrale Stromversorgung, das Netzwerk innerhalb des Gebäudes und die Verbindung zum Rechenzentrum, dem ZP-Backend.

Wirtschaftsingenieur Harksen: „Die servicebasierte technische Infrastruktur lässt sich jederzeit um weitere Anwendungen erweitern, beispielsweise um eine Wetterstation, eine Alarmanlage mit Aufschaltung zu Pflege- und Rettungsdiensten oder zur kurzfristigen Onlinevergabe von befristeten Zugangsberechtigungen für Servicekräfte.“ Wichtig ist dem 30-Jährigen vor allem eines: „Mit unserem System sollen Immobilienkunden wertvolle Ressourcen sparen – Energie, Zeit und Geld. Und es soll den Bewohnern und Mietern gleichzeitig mehr Sicherheit und Komfort in den Gebäuden bieten.

Die Kosten der Systemlösung sind vor diesem Hintergrund bislang nahezu einmalig: Sie liegen bei einer Zweizimmer-Wohnung bei unter 2.000 Euro.

Die Zuhause-Plattform soll im Frühjahr in den Markt eingeführt werden. Aktuell steht das Unternehmen deutschlandweit mit mehreren Wohnungsgesell-schaften und Bauträgern für Pilotinstallationen in Verhandlungen.