Spezial: AAL

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Berlin,  14. August 2018


Erste Kleinbusse fahren autonom auf Charité-Klinikgelände

Erfolgreicher Praxisbetrieb: Die ersten fahrerlosen Hightech-Busse sind auf dem Klinikgelände der Charité im Fahrgastbetrieb unterwegs. Die Minibusse fahren auf vier festgelegten Routen mit einer Geschwindigkeit von zwölf Stundenkilometern und bieten sechs bis elf Fahrgästen Platz. In der Anfangsphase ist noch eine Begleitperson mit an Bord, die eingreift, falls die sensible Technik mit unvorhergesehenen Verkehrssituationen nicht zurechtkommen sollte.

Voraussichtlich ab Frühjahr 2019 soll das unbegleitete Fahren getestet werden.

Partner des im Sommer 2017 erstmals vorgestellten Projektes „Stimulate“ sind die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG), die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Land Berlin. Hintergrund des Projektes ist die Erprobung der Akzeptanz und weiterer praktischer Aspekte des fahrerlosen Betriebes. Das Forschungsprojekt läuft bis zum Frühjahr 2020. Das Projektbudget liegt bei ca. 4,1 Millionen Euro.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert „Stimulate“ mit rund 3,2 Millionen Euro.


Bild: @ Charité/Gudath