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Hamburg,  01. Februar 2019


Zusammenschluss der Partner: Immanuel Albertinen Diakonie gegründet

Mit dem Ziel, die institutionelle Diakonie zu stärken, haben sich das Albertinen-Diakoniewerk, Hamburg, und die Immanuel Diakonie, Berlin, zur Immanuel Albertinen Diakonie zusammengeschlossen. Die Geschäftsführung des neuen Unternehmens liegt gleichberechtigt in den Händen von Matthias Scheller und Udo Schmidt, bis dato Vorstandsvorsitzende der Einzeldiakonien. Die Beschäftigtenzahl der Immanuel Albertinen Diakonie wächst auf insgesamt 6.700 Mitarbeiter an sieben Standorten. Firmensitz ist Hamburg. Das Umsatzvolumen wird mit rund 540 Mio. Euro beziffert.

Die Fusion gleichberechtigter Partner eröffne große Chancen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, auf der Festaktveranstaltung Ende Januar 2019 in der Hansestadt. Scheller und Schmidt wiederum betonten die Einigkeit der Werte beider ehemals eigenständigen Diakonien und wollen auf diesem "starken, gemeinsamen Fundament" aufbauen. Gleichzeitig solle eine Plattform als mögliche Heimat für weitere Träger entstehen.

Inhaltlich setzt der Großkonzern auf die drei Schwerpunktfelder "Gesundheit", "Pflege und Wohnen" sowie auf "Fördern und Heilen". Der Bereich Gesundheit beinhaltet die Arbeit von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Medizinischen Versorgungszentren, Ergo- und Physiotherapie. Unter "Pflege und Wohnen" werden die Pflegeeinrichtungen und Hospize, das Betreute Wohnen, Servicewohnen, Wohnen und Leben sowie die ambulanten Angeboten zusammengefasst. Die Einrichtungen der Behinderten- und der Suchtkrankenhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe sowie die psychosoziale Beratung werden unter "Fördern und Helfen" geführt.

Bild: @ Immanuel Albertinen Diakonie
Udo Schmidt und Matthias Scheller (v.l.n.r.)