Pflege, Reha & Soziales

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Lübeck,  15. Oktober 2018


Studie: Kliniken werden überwiegend aus internen Zentrallagern versorgt

Krankenhäuser setzen bei der Versorgung ihrer Häuser mehrheitlich auf eigene Zentrallager: Insgesamt 72,2 Prozent der Einrichtungen gewährleisten auf diese Weise eine schnelle Bereitstellung von Produkten und Materialien. Knapp ein Drittel (32,2 %) der Kliniken werden von externen Logistikdienstleistern versorgt. Das Organisationsprinzip einer Organschaft zwischen Kliniken und Dienstleistern wird nur in 2,8 Prozent der Fälle realisiert. Das geht aus der aktuellen Studie „Monitoring, IT, Einkauf & Logistik im Krankenhaus 2017“ hervor.

Im Zusammenspiel von Bereitstellung und Abruf benötigter Medikalprodukte für medizinische Abteilungen kristallisiert sich eine Dreiteilung heraus: 30,6 Prozent der Abrufe erfolgen durch den Einkauf und 25 Prozent laufen über die Bedarfsstelle im Rahmen definierter Produkte und Kontingente. In 19,4 Prozent der Fälle übernehmen automatische Versorgungsassistenten die Bereitstellung von Materialien in elektronischen Versorgungsschränken.