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Braunschweig,  29. September 2015


Geschäftsprozess-Management in Unternehmen schwach ausgeprägt

Deutsche Unternehmen sind auf einem guten Weg, wenn es um die Optimierung von Prozessen in einzelnen Arbeitsabläufen geht. Sie investieren laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC), Frankfurt am Main, und der Universität Würzburg „vor allen Dingen in Systeme zur Unternehmensteuerung und Ressourcenplanung (ERP)“ und trieben damit die Möglichkeit zur Standardisierung und Harmonisierung von Geschäftsprozessen voran. „Eine systematische Überwachung der Prozessleistungen findet aber nicht statt“, fasst PwC-Experte Thomas Müller die Ergebnisse der Studie zusammen und lenkt damit das Augenmerk auf das „Geschäftsprozess-Management“.

Dabei steht das Zukunftsthema zur Organisationsentwicklung bei den 239 befragten Führungskräften aus deutschen und österreichischen Unternehmen an erster Stelle. Allerdings schätzen nur knapp acht Prozent der Manager die Qualität des eigenen Geschäftsprozessmanagements tatsächlich als so gut ein, dass sie Geschäftsprozesse bei Veränderungen in der unternehmerischen Umwelt schnell und zielgerichtet anpassen können. „Strukturen zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen sind in der Unternehmenspraxis jedoch meist nicht etabliert.“ Mehr denn je sei aber gerade die organisatorische Kompetenz der Führungsspitze zum Aufbau und zur Sicherung der zukünftigen Organisationserfolge relevant.

Ziel der Studie aus dem Jahr 2011 war die Identifizierung wesentlicher Elemente für ein effizientes, praxisbezogenes Management von Geschäftsprozessen.

Bild: PwC