MedTech

Forschung & Entwicklung

Braunschweig,  09. Februar 2016


Uniklinik Freiburg plant Service-Agentur für MedTech-Unternehmen

Gemeinsam mit Medizintechnikunternehmen aus der Region arbeitet das Universitätsklinikum Freiburg an einer Service-Agentur, die die Entwicklung medizintechnischer Produkte und Prozesse erleichtern soll.

Die Region Freiburg gilt als „internationales Zentrum der Medizintechnik“ – und will diese Rolle weiter ausbauen. Ziel ist die Etablierung einer sogenannten „Industrie-in-Klinik-Plattform“. Als Service-Agentur „Freiburg Medical Development“ (FMD) soll sie Unternehmen dabei unterstützen, in enger Kooperation mit den klinischen Experten anwendungsnahe Neuerungen für die individuelle Behandlung und Versorgung von Patienten zu entwickeln, die sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf und Versorgungsablauf ausrichten.

Der Aufbau der FMD am Universitätsklinikum Freiburg erfolgt unter Federführung der Tochterfirma Campus Technologies Freiburg GmbH in Kooperation mit 18 Medizintechnikunternehmen aus Tuttlingen und Freiburg, bei denen konkreter Bedarf an Dienstleistungen besteht.

Das Projekt wird in der Konzeptionsphase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Summe von 75.000 Euro gefördert. Es ist eingebettet in das bundesweite Fördervorhaben „Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte“ (s. Seite 2). Ende Februar 2016 stellt das Konsortium den erarbeiteten Geschäftsplan und erste gemeinsame Entwicklungsprojekte zwischen den Medizintechnikunternehmen und dem Klinikum offiziell beim BMBF vor.

Nach positivem Bescheid zu Geschäftsplan und Modellvorhaben soll dann die auf drei Jahre angelegte zweite Förderphase starten, in der erste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erprobt und das Modell der FMD Service-Agentur getestet werden könnte.

Die Gesamtförderung des Projektes „Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte“ ist auf mehreren Millionen Euro fixiert.