MedTech

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München,  05. Juli 2017


Siemens baut Medizintechnikstandort in den USA aus

Siemens investiert 300 Millionen US-Dollar in die Erweiterung seines Medizintechnik-Standortes in Walpole, US-Bundesstaat Massachusetts. Mit dem Ausbau einhergehend sollen 700 neue High-Tech-Jobs an dem Standort geschaffen werden, teilte das Unternehmen anlässlich der Grundsteinlegung vergangene Woche mit.

"Das Gesundheitswesen weltweit verändert sich, und dieser Wandel verschafft Anbietern, Patienten und unserem Unternehmen große Chancen", erklärte Siemens-Vorstand Michael Sen. Zugleich stehe die Investition beispielhaft für die lokale Wertschöpfung in den USA als größtem Einzelmarkt für Siemens.

In Walpole fertigt das Unternehmen Labordiagnostik-Geräte und dazugehörige Ausrüstung. Mit der Technik werden jährlich mehr als zehn Milliarden labordiagnostische Tests weltweit angeboten. Das Unternehmen plant, dieses Geschäft auszubauen. Die Sparte Medizintechnik bei Siemens ist separater Unternehmenszweig mit einem Jahresumsatz von  13,5 Milliarden Euro in 2016 und rund 46.000 Beschäftigten weltweit.