MedTech

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Amsterdam,  25. April 2017


Philips profitiert von stärkerer Ausrichtung auf Gesundheits- und Medizintechnik

Der Elektrokonzern Philips hat im vergangenen Jahr von seiner stärkeren Ausrichtung auf Gesundheits- und Medizintechnik profitiert. Die Niederländer verdienten knapp 1,5 Milliarden Euro und damit 126 Prozent mehr als 2015. Damals war das Ergebnis allerdings durch eine Reihe von Sonderfaktoren wie den Börsengang des Lichtgeschäfts belastet worden. Der Umsatz legte trotz der Schwäche im Lichtgeschäft 2016 leicht auf 24,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 24,2 Mrd Euro) zu, wie das Unternehmen in Amsterdam mitteilte.

Allerdings drohen dem Siemens-Konkurrenten erneut Probleme in den USA. Philips führe derzeit Gespräche mit dem Justizministerium im Auftrag der Gesundheitsbehörde FDA, bei denen es um eine Überprüfung von Geräten aus dem Jahr 2015 und davor gehe, so das Unternehmen weiter. Philips hatte vor fünf Jahren in den USA 700.000 Defibrillatoren wegen des Verdachts auf Funktionsausfälle zurückrufen müssen. Diese waren unter anderem auf Intensivstationen und in Rettungsfahrzeugen eingesetzt worden, um die Herzfunktion von Patienten mittels Stromstoß wiederherzustellen.