MedTech

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Erfurt,  22. August 2017


Freistaat Thüringen und Fraunhofer-Institute gründen Zentrum für MedTech

In Erfurt entsteht ein neues Zentrum für Biomedizin. Es soll sich auf die Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien in den Bereichen Biowissenschaften, Mikroelektronik, Optik und Photonik konzentrieren und speziell an interdisziplinären Ansätzen zur verbesserten medizinischen Bildgebung und Visualisierung sowie an neuen Technologien für die Biomarker-Analyse arbeiten. Eine gemeinsame Gründungsvereinbarung zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Freistaat Thüringen wurde jüngst unterzeichnet.

In dem Projektzentrum „Mikroelektronische und optische Systeme für die Biomedizin“ werden die Fraunhofer-Institute IPMS, IOF und IZI zusammenarbeiten. In der Aufbauphase bis zum Jahr 2022 sollen anwendungsreife Systeme für Medizintechnik, Analytik und Diagnostik, für Biotechnologie, Biophotonik und Pharma sowie für Gesundheit, Altern und Ernährungswirtschaft entwickelt und in die Industrie transferiert werden. Für den Start ist der Aufbau eines Teams von fünf bis zehn Mitarbeitern geplant, ab dem Jahr 2022 sollen rund 50 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Die Anschubfinanzierung von 20 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre wird durch die Fraunhofer-Gesellschaft und dem Freistaat Thüringen gemeinsam zu gleichen Teilen getragen. Die zusätzlich kalkulierten 15 Millionen Euro für Bau und Ausstattung des Projektzentrums werden ebenfalls hälftig finanziert. Anschließend soll die Einrichtung in die Bund-Länder-Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommen werden.


Bildunterschrift:

Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee bei der Unterzeichnung der Gründungserklärung des neuen Fraunhofer-Projektzentrums in Erfurt.

@ Foto: Fraunhofer IZI