Medizin & Krankenhaus

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Hannover,  02. Oktober 2017


Weiterbetrieb der Notfallaufnahme Springe bis Ende des Jahres 2018 verlängert

Fristverlängerung: Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat dem befristeten  Weiterbetrieb der Notfallaufnahme am KRH-Standort Springe bis Ende des Jahres 2018 zugestimmt. „Wir begrüßen die Entscheidung des Planungsausschusses, die uns Zeit gibt, ein mit allen Beteiligten abgestimmtes Zukunftsmodell für die Notfallversorgung in Springe zu entwickeln“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum Region Hannover (KRH) und Regionspräsident Hauke Jagau.

Die Notfallaufnahme Springe war in ihrer jetzigen Form als Dependance des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden vormals für zwei Jahre vom Land Niedersachsen genehmigt worden. Die Frist sollte am 31. Dezember 2017 enden und wird nun endgültig am 31. Dezember 2018 auslaufen.

Gemäß der gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen ist die Zustimmung des Sozialministeriums des Landes Niedersachsen Voraussetzung für den Betrieb der Notfallaufnahme. Alternativ wäre die Fortführung einer solchen zusätzlichen Notfallversorgung nur über eine neu zu etablierende ambulante Struktur möglich, die wiederum genehmigungspflichtig wäre. Aktuell prüft das KRH zusammen mit Behörden, Stellen und Partnern die Genehmigungs- und Umsetzungsfähigkeit unterschiedlicher Modelle. Insbesondere sei eine Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten in Springe nötig.