Medizin & Krankenhaus

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Bochum,  25. November 2017


Erstmals genveränderte Haut aus eigenen Stammzellen erfolgreich transplantiert

Zum ersten Mal hat ein Behandlungsteam des Brandverletztenzentrums der Ruhr-Universität Bochum und des Center for Regenerative Medicine der Universität Modena (Italien) einen Jungen mit großen Hautschäden erfolgreich mit Transplantaten aus genmodifizierten Stammzellen behandelt. Der Junge leidet an der Schmetterlingskrankheit, einer genetisch bedingten Hautkrankheit, die rund 80 Prozent seiner Oberhaut zerstört hatte.

Das Bochumer Ärzte-Team hatte sich für einen experimentellen Ansatz in der Behandlung entschieden, nachdem alle etablierten Therapien fehlgeschlagen waren: Sie transplantierten Haut aus genmodifizierten Stammzellen auf die Wundflächen.

Die Behandlung verlief erfolgreich. Der Junge ist heute, nach rund zwei Jahren, wieder im familiären und sozialen Leben integriert.

Die Mediziner berichten in "Nature".

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