Medizin & Krankenhaus

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Karlsruhe,  10. November 2017


Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e.V. gegründet

Mit dem Ziel der Bündelung von Kompetenzen und gegenseitiger Unterstützung haben sich die Mitgliedshäuser der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser (akg) zur "akg - Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e. V." zusammengeschlossen und einen Verein gegründet. Zum Vorstand wurden Dr. med. Matthias Bracht, KRH Klinikum Region Hannover, Dr. Eibo Krahmer, Geschäftsführung Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin, und Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Chemnitz gGmbH, gewählt. Dem erweiterten Vorstand gehören Jutta Dernedde, Geschäftsführung Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen und Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Geschäftsführung Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, an. Die Gründung erfolgte im Rahmen der diesjährigen akg-Jahrestagung in Karlsruhe.

Durch den Zusammenschluss als eigentragener Verein wollen sich die kommunalen Großkrankenhäuser intensiver verzahnen und die als akg seit dem Jahr 1997 bestehende Zusammenarbeit weiter professionalisieren. Im Fokus dabei:  finanzielle Rahmenbedingungen, wachsender Versorgungsbedarf der Bevölkerung, steigende Betriebskosten sowie Investitionsfinanzierungen. Dr. Alfred Estelmann, akg-Vorstandsvorsitzender: „Wir sehen uns zunehmend im Wettbewerb mit weltweit agierenden Konzernen und im Diskurs mit bundesweit tätigen Krankenkassen. Auf Dauer können wir als Einzelkämpfer in diesem Wettbewerb nicht bestehen.“

Die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Großkrankenhäuser akg ist der Rahmen für die Kooperation von 22 Großkrankenhäusern und Krankenhausverbünden aus dem Bundesgebiet. Der Gesamtumsatz aller Häuser liegt bei rund 7,7 Milliarden Euro. Die akg vertritt rund 7,5 Prozent des gesamtdeutschen Krankenhausmarktes. Sie repräsentiert derzeit rund 100.000 Beschäftigte und 38.200 Betten. Jährlich werden annähernd 1,7 Millionen Patienten vollstationär in den Häusern behandelt. Die Zahl der ambulant versorgten Patienten liegt bei über 3,1 Millionen und rund 1,5 Millionen ambulante und stationäre Notfälle.


Bild: @ Markus Kümmerle, Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH