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Frankfurt am Main,  09. September 2019


Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte erweitert Bestand

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt plant, ihre Bestände in der Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt-Niederrad zu erweitern. Vor kurzem hatte Hessens größtes Wohnungsunternehmen rund 1.100 qm Grundstücksfläche in der Melibocusstraße 48 von einer privaten Erbengemeinschaft erworben. Hinzukommen sollen noch rund 250 qm zur Arrondierung von der Stadt Frankfurt am Main.

Voraussichtlich ab dem Jahr 2021 werden in zwei Wohngebäuden 32 neue bezahlbare Wohnungen entstehen sowie 22 Tiefgaragenplätze und zehn Stellplätze. Ein leerstehendes Bestandsgebäude auf dem Grundstück der Erbengemeinschaft wird rückgebaut. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 11,5 Millionen Euro.

Das Quartier der Nassauischen Heimstätte an der Adolf-Miersch-Straße / Melibocusstraße umfasst 486 Wohnungen aus den 1950er Jahren. Die Unternehmensgruppe realisiert  ein ganzheitliches Konzept, um das Quartier zukunftsgerecht auszubauen: Neben der energetischen Modernisierung ihrer Bestandsgebäude und einer bereits erfolgten Quartiersergänzung mit 25 geförderten Wohnungen im Passivhausstandard setzt die Nassauische Heimstätte neben der „Essbaren Siedlung“ und dem damit verbundenen Urban Gardening-Gedanken auf Car-Sharing und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Mieter. Insgesamt investiert die Nassauische Heimstätte rund 27,1 Millionen Euro in die energetische und soziale Quartiersentwicklung.

Für die bisherigen Aktivitäten im Rahmen der nachhaltigen Quartiersentwicklung in der Adolf-Miersch-Siedlung hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) der Unternehmensgruppe die DGNB-Plakette in Gold verliehen.