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Kiel,  07. Dezember 2015


Uni-Klinikum Schleswig-Holstein weiht Interim-Zentrallabor am Campus Kiel ein

Am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist der Interimsbau des Instituts für Klinische Chemie fertiggestellt worden. Der eingeschossige Neubau wurde in Modulbauweise und vorübergehend auf einer Freifläche hinter der Interdisziplinären Ambulanz für Schmerz- und Palliativmedizin errichtet und beherbergt ein neues Zentrallabor.

Das Interim-Gebäude bietet auf einer Nutzfläche von 520 Quadratmetern Platz für moderne Laboreinheiten, Ver- und Entsorgungsräume, Sozial-, Umkleide- und Nebenräume. Verbaut wurden insgesamt 18 Module mit einer Länge von jeweils 8,60 Metern, einer Breite von 4,00 Metern und einer Höhe von 3,70 Metern. Die Baukosten ohne Baunebenkosten und Ersteinrichtung liegen bei 1,85 Mio. Euro. Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer der GMSH und zuständig für die Umsetzung der Baumaßnahme: „Von der Gründung des Baufeldes bis zur Aufnahme des Laborbetriebs sind keine fünf Monate vergangen." 

Mit der neuen Laboreinheit am Campus Kiel bietet das Institut für Klinische Chemie das gesamte Spektrum der modernen Labormedizin an. Sie ist so konzipiert, dass täglich 3.500 Proben und jährlich mehr als sechs Millionen Analysen bearbeitet werden können. Zusätzlich übernimmt das Labor die diagnostische Versorgung weiterer regionaler und überregionaler Krankenhäuser über die Tochterfirma Dialog Diagnostiklabor GmbH.

„Mit dem Interimsbau stellen wir die zielgerichtete Diagnostik für die uns anvertrauten Patienten am UKSH und unserer Partnerkliniken sicher", sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. "Schnelle Reaktionszeiten gerade auch für die Spezialanalytik müssen in der Maximalversorgung rund um die Uhr verfügbar sein.“

Die bisherigen Räumlichkeiten des Instituts für Klinische Chemie sollen im Rahmen des Baulichen Masterplanes des UKSH umgebaut und durch die zukünftige Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) genutzt werden. Vor diesem Hintergrund war eine Verlagerung des Institutes für Klinische Chemie für den Zeitraum von rund drei Jahren notwendig geworden.

Der Labor-Neubau wiederum, der bis zum Jahr 2018 errichtet werden soll, wird den Interimsbau ablösen. Er sieht eine Zusammenführung aller labordiagnostischen Disziplinen des Standorts Kiel vor. Auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern über vier Etagen ist dort eine Labor-Vollautomation geplant, welche die Leistungsfähigkeit des Instituts weiter erhöhen wird.