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Braunschweig,  02. November 2018


Soziales Großprojekt: Inklusionsviertel in Braunschweig wird 2019 eröffnet

Integriertes Quartierskonzept für Generationen: In Braunschweig entsteht bis zum Jahr 2019 auf dem historischen Gelände „St. Leonhard“ ein neues Stadtviertel auf 15.000 Quadratmetern. Auf vielfältige soziale Nutzungen ausgerichtet, sollen hier mehrere Generationen und Menschen mit Unterstützungsbedarf gemeinsam leben, arbeiten und lernen. Das soziale Konzept knüpft an die ursprüngliche soziale Nutzung des Areals als Siechenhospital im 16. Jahrhundert an.

In fünf neuen Gebäuden werden unter anderem ein bilingualer Kindergarten, ein Internat, ein ambulanter Pflegedienst, 50 betreute Wohnungen für Senioren, eine Tagesklinik für psychosomatisch Erkrankte, ein ambulantes Sucht- und Reha-Zentrum sowie Werkstätten und Wohnungen für Menschen mit geistiger Behinderung errichtet. Im Sinne der Quartiersöffnung entstehen ein Café und ein öffentlicher Veranstaltungssaal. Das Quartier eröffnet Bewohnern, Schülern und Gästen Wahlmöglichkeiten zwischen Orten mit verschiedenen Atmosphären und Qualitäten.

Initiator und Bauherr des Projektes ist die Richard-Borek-Stiftung, Braunschweig. Der Konzeptentwurf für das brachliegende Areal, das bis zum Jahr 1978 die Reiterstaffel der Bereitschaftspolizei beherbergte, entstand zusammen mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands und Feddersen Architekten.


Bild:@ Feddersen Architekten