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Mannheim,  05. Februar 2019


Robo-Shuttle im Einsatz: ÖPNV testet ab 2019 Piloten im Quartier

Pioniercharakter: Das Projekt Robo-Shuttle soll im Mannheimer Stadtteil Franklin ab Frühjahr kommenden Jahres in den Regelbetrieb überführt werden. Die Erschließung des Gebietes mit einem elektrisch betriebenen, automatisiert fahrenden Mini-Bus im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) leitet das flächendeckende Mobilitätsangebot auf dem rund 140 ha großen, neuen Stadtteil ein.

Seit Sommer 2018 wird der Testbetrieb erprobt. Mit an Bord ist aktuell noch ein Fahrbegleiter der Rhein-Neckar-Verkehr, einem Partnerunternehmen der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP, die das Projekt in Kooperation mit Partnern realisiert. Der Fahrbegleiter übernimmt im Notfall die Steuerung des autonomen Busses. In der Mobilitätszentrale auf Franklin wird der Bus über Nacht aufgeladen.

Der Robo-Shuttle fährt während des Testbetriebes für Passagiere entgeltfrei. Er bietet bis zu acht Sitzplätze und die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen. MSWP-Geschäftsführer Achim Judt: „Blue Village Franklin wird erlebbar. Für die ersten 300 Bewohner sind gerade die provisorischen Infrastrukturen und das Mobilitätsangebot entscheidend.“

Erfüllt der autonom fahrende Bus während des Testbetriebes die Erwartungen der Projektpartner und Fahrgäste, soll das neue Verkehrskonzept im Regelbetrieb ausgeweitet werden. Die Finanzierung indes ist über den Testbetrieb hinaus noch nicht gesichert: Die Projektpartner suchen weitere Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.


Bild: © Hanseatische Fahrzeug Manufaktur / Franklin Mannheim