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Kassel,  09. September 2015


Klinikum Kassel nimmt neues Gebäude zur Zentralsterilisation in Betrieb

Vollbracht: Das Klinikum Kassel und der Krankenhausdienstleister Vamed, Berlin, haben nach 14 Monaten Bauzeit eine neue Zentralsterilisation in Betrieb genommen.

Das rund 1.300 Quadratmeter große Gebäude ist mit moderner Gerätetechnik zur Reinigung und Sterilisationstechnik ausgestattet und soll die Betriebsabläufe optimiere. „Mit dem neuen Gebäude sind alle Voraussetzungen erfüllt, die immer komplexer werdenden OP-Instrumente auch künftig nach den höchsten Hygienestandards jederzeit sicher und nachvollziehbar aufbereiten zu können“, sagt Svenja Ehlers, Kaufmännische Direktorin des Klinikum Kassel und Geschäftsführerin der Casalis Facility Services GmbH. 

In der Zentralsterilisation werden täglich rund 220 Siebe mit bis zu 100 OP-Instrumenten gereinigt, gepflegt, verpackt und sterilisiert. Zu den leistungsstarken Geräten zählen unter anderem vier Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, zwei Containerwaschanlagen und vier Dampfsterilisatoren. Für temperaturempfindliche Instrumente aus Kunststoffen wird ein spezieller Niedertemperatur-Sterilisator mit Formaldehyd eingesetzt. Ein eigenes Blockheizkraftwerk liefert Strom und Wärme. 

Die Investitionen in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro werden über ein Leasingmodell finanziert: Das Gebäude wurde von Vamed geplant, errichtet und technisch ausgestattet. Mieter ist Casalis Facility Services, die als gemeinsame Tochtergesellschaft der Unternehmen bereits die bisherige Zentralsterilisation betrieb. Dadurch war in der Zentralsterilisation ein reibungsloser Übergang ohne Betriebsunterbrechung möglich.

Für die Zukunft ist geplant, die Sterilgutversorgung für die Krankenhäuser der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) sowie weitere Krankenhäuser in der Region anzubieten.


Bilder: Vamed