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Bayreuth,  22. April 2016


Immobilienverkäufe bescheren SeniVita Sozial gGmbH außerordentlichen Ertrag

Die SeniVita Sozial gGmbH, private Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe und zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Nordbayern, hat nach vorläufigen Zahlen 2015 einen Jahresüberschuss von 12,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis resultiert aus außerordentlichen Erträgen aus dem Verkauf von Immobilienvermögen an das Tochterunternehmen SeniVita Social Estate AG (SSE) und die Verlagerung von Betrieben auf die SeniVita Social Care GmbH (SSC). Mit dem Kapital kann das Unternehmen die 2011 aufgelegte Anleihe im Mai 2016 termingerecht zurückzahlen und den Inhabern von Genussrechten und Genussscheinen der SeniVita Sozial gGmbH die volle gewinnabhängige Vergütung zahlen.

Das außerordentliche Ergebnis ist das Resultat der Neuorganisation der gesamten SeniVita-Gruppe und der damit verbundenen Hebung von stillen Reserven im Immobilienvermögen der SeniVita Sozial gGmbH. Nach der 2015 weitgehend abgeschlossenen Verlagerung der operativen Geschäftstätigkeit auf die SSE und SSC fungiert die SeniVita Sozial gGmbH künftig im Wesentlichen als Holding für die Anteile an der SSE und SSC.

Dies drückt sich auch bereits in den vorläufigen Unternehmenszahlen für 2015 aus: Durch die Verlagerung von Betrieben auf die (bilanziell nicht konsolidierte) SSC zum 1. Oktober 2015 sank der Jahresumsatz der SeniVita Sozial gGmbH im Vergleich zum Vorjahr auf 22,7 Mio. Euro (2014: 28.0 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT, nach HGB) stellte sich auf -0,7 Mio. Euro (2014: -0,2 Mio. Euro). Das operative Ergebnis wurde in 2015 durch Umstellungskosten und Aufwendungen für den weiteren Ausbau von Pflegeeinrichtungen nach dem Konzept Altenpflege 5.0 belastet.