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Mannheim,  12. Dezember 2017


Human Ressources: Digitalisierung verändert Prioritäten auf der Agenda

Verschiebung der HR-Anforderungen für Arbeitgeber: Das Managen der immer komplexer werdenden Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen wird von Führungskräften als die wichtigste Herausforderung bei der Gestaltung des digitalen Wandels angesehen. Die bestehende Führungskultur an flexible Arbeitsmodelle anzupassen, wird als zweitwichtigste Herausforderung bewertet (53 %).

Zu diesem Ergebnis kommt der HR-Report 2017 von Hays, Mannheim. Den höchsten Handlungsbedarf sehen 78 % der Befragten in der Aufgabe, Mitarbeiter in der Bereitschaft zu fördern, sich aktiv auf Veränderungen einzulassen. In erster Linie seien mentale Kompetenzen notwendig, deren Vermittlung die Führungskräfte als genauso schwierig erachten (61 %) wie die Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter (54 %).

„Flexible Arbeitsstrukturen sind ein zentraler Schlüssel für den digitalen Wandel. Dabei geht es sowohl um neue Arbeitsweisen als auch um andere Formen der Zusammenarbeit“, kommentiert Prof. Dr. Jutta Rump, Leiterin des IBE, die Bedeutung der Flexibilisierung. IBE führte die Studie im Auftrag von Hays durch.

Die Relevanz der Themen „Führung“ und „Mitarbeiterbindung“ haben im Vergleich zum HR-Report 2016 signifikant um elf bzw. acht Prozent abgenommen.


Bild: @ Hays