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Frankfurt am Main,  29. Januar 2019


Digital Mobility Split: Kunden wählen multimodale Mobilitätsangebote aus

Visionäre Realität: Angetrieben durch die Digitalisierung entstehen vernetzte, integrierte und multimodale Systeme und Lösungen an den Schnittstellen zwischen Logistik und Mobilität, Immobilien und Gewerbe, Infrastruktur und Verkehr, Transport und Versorgung.

Die sich anbahnenden Umbrüche haben Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle aller Branchen und das Potential, zum nächsten Megatrend des Jahrhunderts zu werden.

Dem Whitepaper „Hypermotion“ aus dem Jahr 2018 zufolge, handelt es sich bei der Hypermodalität „um ein Ökosystem aus vollständig integrierbaren und nachhaltigen Mobilitäts-, Logistik- und Zusatzdienstleistungen, die dem Endnutzer die Möglichkeit geben, individuelle Tür-zu-Tür-Mobilitäts- und Logistikketten auf Basis seiner speziellen Bedürfnisse zu gestalten, ohne eines der benötigten Fortbewegungsmittel besitzen zu müssen.“ Hypermodality stelle die vollständige Fusion von Verkehrsträgern, Daten, Produkten und Dienstleistungen und eine Verzahnung der Grenzen von privaten und kommerziellen Angeboten dar.

Die zukünftige Welt der digitalen Verkehrsströme wird von drei Kernfeldern geprägt sein: Unternehmen als Kuratoren sorgen für die Integration von Mobilität und Logistik in den Alltag der Nutzer. Im Zuge des Sharings ist der Besitz eines eigenen Mobilitätsequipments nicht notwendig; private Fahrzeuge können in den kommerziellen Angebots-Pool jedoch nach Bedarf eingebracht werden. Mit der Auflösung der Grenzen von privaten und gewerblichen Angeboten werden weitere Player, so genannte Moderatoren, entstehen. Beispielsweise könnten nichtprofitorientierte „Mobilitätskommunen“ mittels Crowd Logistik und Crowd Mobility ebenfalls Teil einer sonst kommerziell organisierten Mobilitäts- und Logistikkette sein.