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Braunschweig,  29. Januar 2019


Autonomes Parken wird im Forschungsparkhaus Braunschweig erprobt

Am Flughafen in Braunschweig ist ein neues Parkhaus mit einer Testzone für autonomes Parken errichtet worden. Die bereits in der Planung des Gebäudes berücksichtigte digitale Forschungsinfrastruktur umfasst Sensoren wie Laserscanner und Kameras, die noch in diesem Jahr im Rahmen des Projektes Syncopark installiert werden.

Ziel des Projektes der TU Braunschweig ist es, Parkvorgänge in unterschiedlichen Automatisierungsgraden unabhängig von Fahrzeugherstellern, Infrastruktur-Dienstleistern und Parkhausbetreibern durchzuführen. Das soll zu einer Standardisierung autonomen Parkens und einem flächendeckenden Angebot in der Zukunft führen.

Mit speziell ausgerüsteten Forschungsfahrzeugen sollen verschiedene Automatisierungsstufen des Ein- und Ausparkens im geschützten Raum, im Mischverkehr und mit Fußgängern getestet werden. „Die Herausforderung des autonomen Parkens in Parkhäusern ist unter anderem die Entwicklung zuverlässiger Systeme zur Lokalisierung und Kommunikation, da eine Ortung mit GPS in Parkhäusern nicht möglich ist“, sagt Dr. Roman Henze, Forschungsfeldleiter „Intelligentes Fahrzeug und vernetztes Fahren“ am Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig.